Junggesellenverein

Mesenich  1848 e.V.

Hier ein kleiner Überblick über die Geschichte unseres Vereins

(Wird überarbeitet, wenn „neue Erkenntnisse“ zu alten Geschichten auftauchen!!

Der Junggesellenverein Mesenich 1848 e.V. wurde, wie der Name schon andeutet, im Jahre 1848 gegründet. Leider haben wir zu den ersten Jahren kein Bildmaterial und auch kaum verwertbare Informationen.
Erst im Jahre 1908 wurde das 60-jährige Vereinsjubiläum gefeiert. Das Bild oben zeigt die Festgesellschaft mit der (im Rahmen des Festes) geweihten, wohl ersten Fahne des Vereins.
Auch in den folgenden Jahren wird der Verein selten in der Chronik von Mesenich erwähnt.
Nur 1931 ist eine Beteiligung des JGV an den Feierlichkeiten zur Einführung des neuen Pastors Werding erwähnt.
In den folgenden Jahren des 3. Reiches muss man davon ausgehen, dass der Verein aufgrund der
politischen Lage aufgelöst wurde, bzw. inaktiv war.

Erst im Jahre 1967 trat der „Junggesellenclub Mesenich“ auf, der in neuen, extra angefertigten Anzügen gekleidet, mit der alten Fahne zu neuen Taten aufbrach.
Hier werden noch ausführliche Informationen folgen, die wir hoffentlich durch Befragung der Mitglieder erhalten!! Man darf gespannt sein!

Am 5. Juni 1994 fand schließlich die Wiedergründung des Junggesellenvereins statt.
18 Gründungsmitglieder entschlossen sich, das mesenicher Vereinsleben um eine weitere Attraktion zu bereichern. Am 09. Juli war der erste öffentliche Auftritt auf dem Pumpenfest. Der Verein hatte hier bereits die Möglichkeit geboten, auch Frauen und Verheiratete (diese als „Fördermitglieder“) aufzunehmen.
In den folgenden Jahren wurde einerseits das Vereinsleben im Sinne von Festbesuchen intensiv genossen, aber auch Arbeitseinsätze für die Allgemeinheit wurden häufig durchgeführt.

Im Jahre 1996 fand die erste 2-Tagestour des Vereins  statt. Unter Präsident Tim Basset fuhr man Richtung Sauerland, um sich dort kulturell weiterzubilden und auch die dortige Feier-Kultur zu erleben.
In den folgenden Jahren hat sich diese Tour bewährt (inzwischen auf 3 Tage ausgeweitet) und ist immer ein absolutes Highlight im Kalender der Mesenicher Junggesellen.

1997 wurden durch den Junggesellenverein Einladungsschreiben an die Mesenicher Bürger gerichtet, sodass die Verbrennung des Kirmesmannes am Kirmesmittwoch wieder besser besucht wurde. So konnte der Verein eine alte Tradition wieder aufleben lassen.
Kurz nach dem Kirmesmann wurden im Oktober 1997 erstmals 2 Veranstaltungen, nämlich ein Disko-Abend und eine
Ballermannparty, veranstaltet.

 

1998 war ein besonderes Jahr, feierte man doch die Ur-Gründung des Vereins 150 Jahre früher. Daher fand im Oktober das Junggesellenfest in größerem Rahmen statt.

Dazu wurde ein Festumzug und eine Gefallenenehrung mit zahlreichen Gastvereinen durchgeführt.

 

Im Jahr 1999 hat der Verein eine neue Fahne angeschafft, da die alte Fahne den Vereinsmitgliedern zu wertvoll war, um sie mit auf Junggesellenfeste zu nehmen.
Am Fronleichnamstag wurde dann eine feierliche Fahnenweihe durchgeführt, zu der auch einige Brudervereine anwesend waren. Im Anschluss gab es einen längeren Frühschoppen auf dem Pfarrfest.


Nach den beiden erfolgreichen Veranstaltungen im Oktober stand schließlich ein besonderer Jahresabschluss an: Mitten in den Weinbergen baute der Verein ein Zelt auf, um hier mit Blick auf Mesenich das Millenium zu feiern. Die Feier war sehr gut besucht und ging (wie meistens) bis in die frühen Morgenstunden.
Die Feier war für alle Mesenicher frei zugänglich und war ein echtes Highlight im Dorf.

2003 fuhr man, wie so oft, auf das Junggesellenfest nach Greimersburg. Aber dieses Jahr war alles anders. Es wurde „eine Stunde Sidewalk“ verlost/verschenkt oder wie auch immer.
Und der Sieger war klar: Der JGV Mesenich!
Sidewalk führte in diesem Sommer die sogenannte „Dorftour“ durch.

Hier kam die bekannte Band mit einem LKW voller Boxen und Licht in 4 Ortschaften gefahren, um eine Stunde zu spielen.

Bei uns auf dem Bühl war das halbe Dorf versammelt, auf Sofas, auf dem Rasen oder in der Wasser-Bütte, überall saßen, lagen und standen Zuschauer. Ein einmaliges Erlebnis das wirklich von 8-80 besucht wurde.

 

Im folgenden Jahr 2004 kam eine neue Veranstaltung dazu: Die Bootssegnung.

An Christi Himmelfahrt wurden nach einer gemeinsamen Messe Boote aus nah und fern durch unseren Pastor gesegnet.

Zusätzlich wurde das Boot „Schoppen 1“ getauft, nachdem es vom Präsidenten Robert Servaty gekauft und mit tatkräftiger Unterstützung etwas „verbessert“ wurde.

Aber damit nicht genug, das Jahr sollte weiterhin im Zeichen der Boote stehen.

So wurde im September eine einmalige Aktion durchgeführt:
Ein alter Nachen, der vor Jahren nahe dem Moselufer gesunken war, wurde durch den JGV unter Mitwirkung der Feuerwehr, der Wasserwacht (Taucher) und sonstiger Freiwilliger aus der Mosel „gerettet“. Nach diesem langen Tag ging es auf ein Junggesellenfest nach Uersfeld, wo die erfolgreiche Schiffsbergung gebührend gefeiert wurde.

Nach den erfolgreichen Veranstaltungen im Oktober gab es nochmal eine Millenium-Revival-Party. Wieder mit dem Zelt in den Weinbergen.

Es war wieder ein voller Erfolg.

 

Im Jahr 2005 waren Boote wieder ein großes Thema. Nicht nur bei der Bootssegnung, die der JGV Mesenich seit dem jährlich durchführt, sondern auch beim ersten Cochemer Drachenboot Rennen.

Hier hat sich der JGV gemeldet. In der Ausschreibung stand etwas von „Kostümpreis“. Also hat man lang überlegt, bis man schließlich zu dem Schluss kam, das einzig passende Kostüm für eine derartige Aktion ist das Kostüm der „Mesenicher Sklaven“.

Also kam am Wettkampftag eine Bande Mesenicher Junggesellen mit Kartoffelsäcken um den Lenden in Cochem an. Zuerst belächelt haben wir aber auch auf dem Wasser alles gegeben und konnten uns immerhin bis ins Halbfinale paddeln.

Damit hatte nun wirklich keiner gerechnet.

Das wir nachher mit dem Kostümpreis nachhause kamen, war ein toller Abschluss des Tages.

 

 

Die Chronik ab 2006 folgt in der nächsten Zeit!